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Ganz persönlich – Familienunternehmer im Austausch
Regionalkonferenzen 2013
Den direkten Austausch zwischen Familienunternehmen und Politik zu intensivieren, ist das Ziel der Regionalkonferenzen der Stiftung Familienunternehmen.

Am 19. März trafen rund 130 führende bayerische Familienunternehmer Horst Seehofer, bayerischer Ministerpräsident und CSU-Landesvorsitzender. Sie waren der Einladung der Stiftung ins Schloss Nymphenburg gefolgt. Neben der Staatsschulden-und Eurokrise waren auch die starken regulatorischen Eingriffe aus Brüssel eines der Themen, welche die Familienunternehmer besonders bewegte. „Was ist noch nicht geregelt? Das fragen sich die 27 Kommissare der EU tagtäglich“, kritisierte Horst Seehofer und machte die große Zahl der Kommissare verantwortlich. Der Ministerpräsident räumte ein, dass die versprochene Entbürokratisierung und Steuervereinfachung, wie ein Familienunternehmer monierte, auch in Bayern nicht genug vorangekommen sei. Deswegen plant er nach einer für die CSU erfolgreichen Landtagswahl im Herbst, einen Minister der Staatsregierung ausschließlich mit der Deregulierung in Bayern zu betrauen.
Die Ablehnung von Substanzsteuern wie die Vermögensabgabe teile er „zu 1000 Prozent“, sagte der bayerische Regierungschef. Auf die Frage nach der Zukunft der Erbschaftsteuer angesichts des Verfahrens in Karlsruhe meinte Seehofer, dass es sehr gute Argumente für eine Privilegierung des Betriebsvermögens gebe. Zudem sprach er sich für eine Regionalisierung dieser Steuerart aus: „Wir sind am besten beraten, wenn wir die Kompetenz für die Erbschaftsteuer an uns ziehen.“
Treffen mit dem bayerischen Finanzminister

Stiftungsgeschäftsführer Stefan Heidbreder begrüßte beim ersten Treffen im Jahr 2013, das unter dem Motto „Familienunternehmer im Dialog“ im Hofbräuhaus in München stattfand. Dorthin hatte die Stiftung Familienunternehmen am 4. Februar gemeinsam mit dem bayerischen Staatsministerium für Finanzen eingeladen.
Den direkten Austausch zwischen Familienunternehmen und Politik zu intensivieren, ist das Ziel der Regionalkonferenzen der Stiftung Familienunternehmen.

Am 19. März trafen rund 130 führende bayerische Familienunternehmer Horst Seehofer, bayerischer Ministerpräsident und CSU-Landesvorsitzender. Sie waren der Einladung der Stiftung ins Schloss Nymphenburg gefolgt. Neben der Staatsschulden-und Eurokrise waren auch die starken regulatorischen Eingriffe aus Brüssel eines der Themen, welche die Familienunternehmer besonders bewegte. „Was ist noch nicht geregelt? Das fragen sich die 27 Kommissare der EU tagtäglich“, kritisierte Horst Seehofer und machte die große Zahl der Kommissare verantwortlich. Der Ministerpräsident räumte ein, dass die versprochene Entbürokratisierung und Steuervereinfachung, wie ein Familienunternehmer monierte, auch in Bayern nicht genug vorangekommen sei. Deswegen plant er nach einer für die CSU erfolgreichen Landtagswahl im Herbst, einen Minister der Staatsregierung ausschließlich mit der Deregulierung in Bayern zu betrauen.
Die Ablehnung von Substanzsteuern wie die Vermögensabgabe teile er „zu 1000 Prozent“, sagte der bayerische Regierungschef. Auf die Frage nach der Zukunft der Erbschaftsteuer angesichts des Verfahrens in Karlsruhe meinte Seehofer, dass es sehr gute Argumente für eine Privilegierung des Betriebsvermögens gebe. Zudem sprach er sich für eine Regionalisierung dieser Steuerart aus: „Wir sind am besten beraten, wenn wir die Kompetenz für die Erbschaftsteuer an uns ziehen.“
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Stiftungsvorstand Prof. Rainer Kirchdörfer begrüßte die Gäste. |
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Unter der Moderation von Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen, diskutierten die Familiennunternehmer mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten im Hubertussaal. |
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Peter D. Dornier, Geschäftsführer Lindauer Dornier GmbH |
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Dr. Konstanze Koepf-Röhrs, Geschäftsführende Gesellschaftern der Röhrs AG in Sonthofen |
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Dr. Werner Conrad, Verwaltungsratsvorsitzender von Conrad Electronic SE |
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Auch nach der Diskussion nahm sich der bayerische Ministerpräsident noch Zeit, um in entspannter Atmosphäre mit den Familienunternehmen weiter zu sprechen: hier mit Evelyne Aicher, Max Aicher GmbH & Co. KG aus Freilassing. |
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CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt im Gespräch mit Werner Brombach, Geschäftsführer der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu Werner Brombach GmbH aus Erding. |
Fotos: Lala Hegerich
Treffen mit dem bayerischen Finanzminister

Stiftungsgeschäftsführer Stefan Heidbreder begrüßte beim ersten Treffen im Jahr 2013, das unter dem Motto „Familienunternehmer im Dialog“ im Hofbräuhaus in München stattfand. Dorthin hatte die Stiftung Familienunternehmen am 4. Februar gemeinsam mit dem bayerischen Staatsministerium für Finanzen eingeladen.
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Gemeinsam mit Finanzminister Dr. Markus Söder haben rund 70 Unternehmer darüber diskutiert, wie der wachsenden Regulierung der Europäischen Union für Unternehmen begegnet werden kann. Weitere Themen waren die Dauer von Betriebsprüfungen, zu lange Bearbeitungszeiten im Bereich der Erbschaft- und Schenkungssteuer und die Höhe der Erbschaftsteuer. |
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Dr. Ernst Pöschl (l.), Geschäftsführender Gesellschafter der Pöschl Tabak GmbH aus Geisenhausen, kam in Begleitung seiner Tochter Katharina ins Erkerzimmer des Hofbräuhauses – hier im Bild mit David Dagmar Dornier, Beirat der Silvius Dornier Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in München. |
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Elisabeth und Hans Hörmann, Vorsitzender des Beirats der Hörmann Holding GmbH & Co. KG in Kirchseeon |
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Franz-Josef Kortüm (l.), Vorsitzender des Aufsichtsrat von Webasto, und Kurt Kober; Aufsichtsrat der Al-Ko Kober AG |
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Thomas Bader, Inhaber der Leipfinger Bader KG Kieselwerke, Walter Sennebogen, Geschäftsführer der Sennebogen Maschinenfabrik GmbH, Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen, Dr. Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender der Johannesbad AG, sowie Werner Brombach, Geschäftsführer bei der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu (v.l.n.r.) |
Fotos: Axel Griesch
© Stiftung Familienunternehmen 2013
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