Die Stiftung für Familienunternehmen in Deutschland und Europa
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München, 25.05.2012
„Die Stabilität des Euro in den Zeiten der Rettungsschirme“ – Aktueller Hauptstadtbrief zur Euro-Krise

Mitten in der dramatischen Entwicklung, dass Griechenland trotz aller Rettungsversuche und Finanzhilfen den Euro aufgeben muss, hatte die Stiftung Familienunternehmen und die WELT-Gruppe Anfang der Woche zur WELT-Währungskonferenz eingeladen. Die Referenten und Diskutanten beschäftigten sich intensiv mit der Frage, wo die Fehler im Euro-System liegen und welche Auswege es für die Griechen noch geben könnte. Der Hauptstadtbrief dokumentiert einen Teil der Beiträge in Auszügen.

Vor Finanztransfers in den Süden Europas nach dem Muster des Länderfinanzausgleichs in Deutschland warnt Prof. Dr. Kai A. Konrad, geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut für Steuerrecht in München. Das ehemalige EZB-Direktoriumsmitglied, Prof. Dr. Jürgen Stark, analysiert die Versäumnisse der Euroländer auf nationaler Ebene. Prof. Dr. Dr. h. c. Brun-Hagen Hennerkes, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, beklagt, wie sich der Euro immer stärker zu einem Impuls des Unfriedens wandelt. In einem Autorenbeitrag erklärt die frühere SPD-Justizministerin Herta Däubler-Gmelin, warum sie vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den ESM und den Fiskalvertrag klagen will.

Der Parlamentsbeschluss über den ständigen Rettungsschirm ESM und den Fiskalpakt zur Begrenzung der Staatsschulden verzögert sich – voraussichtlich mindestens bis zum 13. Juni, wenn sich Regierung und Opposition erneut treffen. Das ist eine Riesenchance. Chefredakteur Bruno Waltert begrüßt die Verschiebung, weil die Bundestags-abgeordneten damit noch einmal genauer prüfen können, ob sie wirklich diese Milli-arden-Risiken für die Euro-Rettung eingehen wollen.

Die Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Gauweiler (CSU) und Philipp Mißfelder, Bundesvorsitzender der Jungen Union, beleuchten in ihren Beiträgen die Frage, ob das Gold der Notenbanken tatsächlich physikalisch vorhanden ist – oder nicht schon ähnlich „umverpackt“ und „verbrieft“ wurde, wie während der Finanzkrise die faulen Kredite.

Der „Hauptstadtbrief“ ist ein Informations- und Hintergrunddienst, der an alle Bundestags- und Landtagsabgeordneten sowie an Entscheider in Ministerien und Wirtschaft gesendet wird. Er ist in Zusammenarbeit mit der Stiftung Familienunternehmen entstanden.

» Presseinformation zum Download (PDF 217 KB)

» Ausgabe des Hauptstadtbriefs April 2012 zum Download (PDF 5,4 MB)


Weitere Informationen:


Maria Krenek
Referentin für Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

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